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- Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte: Diese Programme richten sich an Professionist*innen, die mit potenziell von Traumafolgen betroffenen Menschen arbeiten. Die Anwendung der erlernten Inhalte erfolgt eigenverantwortlich im Rahmen dessen, wozu die individuell erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung befähigt und berechtigt.
- Fort- und Weiterbildungen für offene Gruppen: In diesen Kursen können Teilnehmende Fachwissen der Psychotraumatologie, präventive Methoden zur Stressregulation sowie den Umgang mit traumabedingtem Verhalten erwerben. Dieses Wissen kann zum Verstehen, zur Selbsterfahrung und zur Selbstanwendung genutzt werden.
Die spezifischen Zielgruppen, sowie Zertifizierungsmodalitäten und Anerkennungen werden in den Ausschreibungen der einzelnen Angebote angegeben.
Einführung in die Psychotraumatologie
Einführung in die Psychotraumatologie

Theoretische und praktische Zugänge für den beruflichen Alltag
Der Begriff „psychisches Trauma“ taucht in den verschiedenen Medien in letzter Zeit inflationär auf.
Doch was versteht die Fachwelt genau darunter?
Durch die Fortschritte in der Hirnforschung ist es mittlerweile möglich, in bildgebenden Verfahren (CT, MRT) traumabedingte Symptome der Aktivierung bestimmter Hirnregionen zuzuweisen.
Seit etwa 30 Jahren wurden psychotherapieschulen – übergreifend spezifische Interventionstechniken entwickelt, die Traumafolgestörungen deutlich reduzieren oder in manchen Fällen sogar vollständig auflösen können.
Einige dieser Ansätze lassen sich auch wirksam in psychosozialen Kontexten anwenden. Im Rahmen dieses Seminars werden ausgewählte Methoden vorgestellt und können zudem in Selbsterfahrung unmittelbar erlebt werden.“
Inhalt
- Was versteht man unter Traumatisierung und Traumafolgestörungen?
- Entstehungsgeschichte der Psychotraumatologie und aktueller Forschungsstand
- Wie erkennt man traumatischen Stress? Wie kann hilfreich reagiert werden? Do’s und Don’ts
- Konkrete Übungsmöglichkeiten
- Beispiele aus der Praxis der Referentin und der Teilnehmer:innen
Aufbau/ Methodik
Theoretische Imputs mit praktischen Beispielen sowie Möglichkeit, hilfreiche Interventionen für den beruflichen Alltag zu erfahren und zu üben.
Ziele:
- Erwerb grundlegender Kenntnisse der Psychotraumatologie
- Erhöhtes Verständnis für Traumastressreaktionen bei Klient:innen, Schüler:innen, Kund:innen
- Erweiterung des eigenen Handlungsspielraumes anhand konkreter im Seminar erlebter Interventionen

Dr. M. Brigitta Beghella
- Klinische und Gesundheitspsychologin,
- Psychotherapeutin (ST,HT) mit Schwerpunkt Traumatherapie,
- Supervisorin für EMDR,
- in freier Praxis in Salzburg tätig.
ZIELGRUPPE:
Ärzte*innen, Berater*innen, KJH-Fachkräfte, Lebens- und Sozialberater*innen, Pädagog*innen Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Gesundheitsberufe
Berechtigung:
Der Workshop berechtigt zur Anwendung der erlernten Inhalte und Methoden im Rahmen der erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung sowie der damit verbundenen Berufsberechtigung.
Bitte beachten Sie den Diagnose- und Behandlungsvorbehalt der gesetzlich geregelten Gesundheitsberufe, der festlegt, wer befugt ist, Krankheiten oder krankheitswertige Störungen zu untersuchen, festzustellen und zu behandeln.
ANERKENNUNG:
Um eine Anerkennung durch den ÖBVP wird angesucht
TERMINE
Fr. 20. November 2026 16.00 – 19.30
Sa.21. November 2026 09.00 – 17.30
20. November | 16:00 – 19:30
KOSTEN:
285 €
