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- Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte: Diese Programme richten sich an Professionist*innen, die mit potenziell von Traumafolgen betroffenen Menschen arbeiten. Die Anwendung der erlernten Inhalte erfolgt eigenverantwortlich im Rahmen dessen, wozu die individuell erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung befähigt und berechtigt.
- Fort- und Weiterbildungen für offene Gruppen: In diesen Kursen können Teilnehmende Fachwissen der Psychotraumatologie, präventive Methoden zur Stressregulation sowie den Umgang mit traumabedingtem Verhalten erwerben. Dieses Wissen kann zum Verstehen, zur Selbsterfahrung und zur Selbstanwendung genutzt werden.
Die spezifischen Zielgruppen, sowie Zertifizierungsmodalitäten und Anerkennungen werden in den Ausschreibungen der einzelnen Angebote angegeben.
Die Spuren der Traumaarbeit – Sekundäre Traumatisierung und (Selbst-) Fürsorge
Die Spuren der Traumaarbeit

Sekundäre Traumatisierung und (Selbst-)Fürsorge
Den Schilderungen von erlittener Traumatisierung, Gewalt, Misshandlung und Verlust, kurz dem Leid anderer, können sich in entsprechenden Praxisfeldern Tätige nicht entziehen.
Die Konfrontation mit der Traumatisierung von Menschen löst bei den Fachkräften, die mit Trauma »arbeiten«, oftmals Betroffenheit, Entsetzen oder Hilflosigkeit aus.
- Was bedeutet sekundäre Traumatisierung?
- Wie erfolgt der Modus der Transmission?
- Woran erkenne ich sie?
- Wie können Fachkräfte auf individueller aber auch organisationaler Ebene geschützt werden?
- Was ist in der Supervision und im Peer-Support zu berücksichtigen?
Dies sind nur einige Fragen, die wir in der Fortbildung erörtern werden.
Zur Selbstfürsorge werden den Teilnehmenden viele praktische Übungen gezeigt und gemeinsam spielerisch erprobt.

Univ.- Prof. Mag. Dr. Pia Andreatta
- Universitätsprofessorin mit Forschungsschwerpunkt Trauma und Konflikt
- Mehrere internationale Einsätze in Konflikt und Kriegsregionen, Arbeit mit verschiedenen vulnerablen Gruppen (Kinder, Vermissende, Ex-Kombattant, Waisen; Helfersysteme)
- Klinische, Gesundheits- und Notfallpsychologin
- Psychiatrische Krankenschwester
ZIELGRUPPE:
Psychotherapeut*Innen, Psycholog*Innen, Ärzt*Innen, Lebens- und Sozialberater*Innen, und Menschen die an Selbsterfahrung und Körperarbeit interessiet sind.
Berechtigung:
Der Workshop berechtigt zur Anwendung der erlernten Inhalte und Methoden im Rahmen der erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung sowie der damit verbundenen Berufsberechtigung.
Bitte beachten Sie den Diagnose- und Behandlungsvorbehalt der gesetzlich geregelten Gesundheitsberufe, der festlegt, wer befugt ist, Krankheiten oder krankheitswertige Störungen zu untersuchen, festzustellen und zu behandeln.
ANERKENNUNG:
Um Anerkennung durch die Berufsverbände wird angesucht!
TERMINE
Fr. 26.02.2027: 14:00 – 20:00
Sa.27.02.2027: 9:00 – 18:00
26. Februar 2027 | 14:00 – 20:00
KOSTEN:
380 €
