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- Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte: Diese Programme richten sich an Professionist*innen, die mit potenziell von Traumafolgen betroffenen Menschen arbeiten. Die Anwendung der erlernten Inhalte erfolgt eigenverantwortlich im Rahmen dessen, wozu die individuell erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung befähigt und berechtigt.
- Fort- und Weiterbildungen für offene Gruppen: In diesen Kursen können Teilnehmende Fachwissen der Psychotraumatologie, präventive Methoden zur Stressregulation sowie den Umgang mit traumabedingtem Verhalten erwerben. Dieses Wissen kann zum Verstehen, zur Selbsterfahrung und zur Selbstanwendung genutzt werden.
Die spezifischen Zielgruppen, sowie Zertifizierungsmodalitäten und Anerkennungen werden in den Ausschreibungen der einzelnen Angebote angegeben.
Posttraumatisches Wachstum
Posttraumatisches Wachstum

Über den Ausstieg aus dem Traumasog, das eigene „Grün“ und posttraumatisches Wachstum
Die Annahme, dass mit uns irgendetwas nicht stimmt und wir uns ständig verbessern müssten, verhindert unsere eigentliche Potentialentfaltung. Gefühle der Unzulänglichkeit und Ohnmacht besetzen den Raum der voller Freude und Neugierde sein könnte. Burnout ist eine möglich Folge.
Gleichzeitig sehen wir in den Menschen mit denen wir arbeiten nur Symptome, unerwünschtes Verhalten und Trauma. Die Folge ist auch hier der zum Scheitern verurteilte Versuch zu kontrollieren oder Mitleid, das uns schwächt.
Wie können wir uns selbst und anderen würdevoll begegnen? Wie unsere Grenzen achten und gleichzeitig heilsam begegnen? Wie können wir als echte Unterstützung wahrgenommen werden?
Inhalt:
Teilnehmer*innen dieses Seminars lernen: •
- ein Repertoire zur Selbstregulation des eigenen Spannungslevels
- über ihre eigene Selbstregulation den Spannungslevel ihrer Klient*innen zu regulieren (Co-Regulation)
- Breema-Körperübungen als konkrete Methode zur Selbstregulation
- bisher unverständliche Situationen einzuordnen und zu gestalten
- vom Mitleid ins Mitgefühl zu gehen
Das Seminar fokussiert sowohl die eigene Entwicklung der Teilnehmer*innen, als auch den Umgang mit traumatisierten Klient*innen
Aufbau:
In diesem Seminar interessieren wir und gleichermaßen für Verstehenskompetenz, Handlungskompetenz und Reflexive Kompetenz in Form von Embodiment und Selbsterfahrung.
Wir entdecken ein Repertoire an Möglichkeiten zur Selbstregulation, machen uns auf eine Entdeckungsreise nach Ressourcen unserer Körperlichkeit, unsere Imaginationsfähigkeit und unserer Kontaktfähigkeit.
Theoretische Inputs, Körperübungen und Imaginationen wechseln sich fließend ab und öffnen eine Erfahrungsraum für gemeinsames Verstehen und Heilen.

Mag.a Elke Göttl-Resch
- Psychotherapeutin für Katathym imaginative Psychotherapie
- Traumatherapeutin und NARM Practioner
- Körperpsychotherapeutin
- Mitbegründerin der Bewegung NeuroDeeskalation®
- Leitung des Therapiezentrum ressourcenreich
- www.ressourcenreich.at
Zielgruppe
- für Menschen, die in die Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit im Hier und Jetzt gehen wollen, um nicht mehr Opfer ihrer traumatischen Erfahrungen zu sein
- für Menschen, die sich mit ihrer Lebenskraft verbinden und über ihre traumatischen Erfahrungen hinauswachsen wollen
- für Menschen in psychosozialen Berufen, die mit traumatisierten Klient*innen arbeiten, die in Alltagssituationen scheinbar unverständlich reagieren und in einem erhöhten Spannungszustand sind
Berechtigung:
Der Workshop berechtigt zur Anwendung der erlernten Inhalte und Methoden im Rahmen der erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung sowie der damit verbundenen Berufsberechtigung. Bitte beachten Sie den Diagnose- und Behandlungsvorbehalt der gesetzlich geregelten Gesundheitsberufe, der festlegt, wer befugt ist, Krankheiten oder krankheitswertige Störungen zu untersuchen, festzustellen und zu behandeln.
Für Teilnehmer*Innen außerhalb dieser Berufsgruppen dient der Workshop zur Selbsterfahrung und Selbsterforschung.
Anerkennung
um Anerkennung durch die Berufsverbände wird angesucht.
Dauer
2 Tage
Termine
Mo 27.09.2027: 10.00 – 18.00 Uhr
Di 28.09.2027: 9.00 – 17.00 Uhr
27. Oktober 2027 | 10:00 – 18:00
Ort: Seminarzentrum BioArt Campus Seeham
Für Unterkunft und Verpflegung ist selbst zu sorgen. Viele Unterkünfte finden Sie unter: Unterkünfte (salzburger-seenland.at)
Kosten
€ 390
